Wie können Winzer & Weinliebhaber zu einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen?

Auf KlimaneutralerWein.de informiere ich Sie wissenschaftlich fundiert zu den unterschiedlichen Aspekten von Klimaschutz und Klimaneutralität in der Weinwirtschaft.

Dr. Helena Ponstein
(Foto: Franca Wrage)

Aktuell

VIDEO

Plan B: Klimaschutz & Wein

16.05.2022 | ZDF

Schmeckt der Riesling 2050 noch nach Riesling? Der Klimawandel macht Rebstöcken und Trauben zu schaffen. Winzer suchen nach Wegen, ihren Wein zu retten – und das Klima gleich mit. (Quelle: ZDF)

ARTIKEL

Wein klimaschonend verpacken

August 2022 | DAS DEUTSCHE WEINMAGAZIN

In diesem Artikel zeigt sich, dass in Weingütern die Klimaschutzmaßnahme Nr. 1 die Verpackung betrifft. Denn diese macht mehr als die Hälfte der Emissionsbilanz pro Weinflasche aus.

Feinschmecker-Dr Helena Ponstein - klimaneutraler Wein

ARTIKEL

Gute Bilanz

Juni 2022 | DER FEINSCHMECKER

Weltweit setzen auch Bierbrauer und Winzer alles daran, ihren CO2-Ausstoß zu senken und klimaneutral zu produzieren. Die einen nutzen Algen, Wärmespeicher und Solarenergie, andere entdecken kleine Hebel mit großer Wirkung.

VORTRAG

Impulsvortrag: LVWO Weinsberg

14.01.2022 | LVWO Weinsberg

1. Klimarelevante Emissionen messen

2. Emissionen vermindern

3. Verbleibende Emissionen ausgleichen

4. Kunden, Partner, Mitarbeiter zum Mitmachen inspirieren

Klimaschutz beruht auf
4 Säulen

Betriebe der Weinbranche haben die Möglichkeit selbst zu handeln und zur Eindämmung des Klimawandels aktiv beizutragen.

Klimaschutz & Wein

Das Bewusstsein wächst, dass die Notwendigkeit besteht, effektiv Klimaschutz zu betreiben, um die zukünftigen Lebensgrundlagen zu erhalten. Klimafreundliches Handeln wird daher von Kunden und Geschäftspartnern zunehmend geschätzt.

Verpackung

Verpackung

  • Bag-in Box
  • Leichte Flaschen
  • Mehrweg-Glasflaschen
  • Unbedruckte, materialsparende Kartons
  • Mehrfache Verwendung der Kartons und anderer Transportverpackungen
  • Verschlüsse aus rezyklierten Metallen, Glas oder Kork

Weinbau

Weinbau

  • Ersatz von synthetischem Dünger durch lokale organische Dünger
  • Reduktion von synthetischen Pestiziden, wo möglich
  • Humusaufbau
  • Minimierung der Durchfahrten
  • Ausreizen der Kontingente für die gewünschte Qualitätsstufe
  • Lange Standzeit der Rebanlagen
  • Beitrag zur N-Versorgung der Reben durch Leguminosen, wo Zugabe nötig

Weinkeller

Weinkeller

  • Energieeffizienz
  • Strom aus erneubaren Energien
  • Wärme aus erneuerbaren Energien
  • Klimaschonende Kühlung
  • Strategische Ausrichtung

    Strategische Ausrichtung

  • Klimafreundliche Mobilität
  • Vermeidung von unnötigem Ressourcenverbrauch
  • Fokus auf das Schließen von Stoffkreisläufen, wo möglich
  • Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, regionalen Spülanlagen, Kunden und Händlern
  • Präferenz für lokale und regionale Betriebsmittel und Ressourcen
  • Sensibilisieren der Kunden für Alternativen zur (schweren) Einweg-Glasflasche
  • Transporte

    Transporte

  • Klimafreundliche Antriebsarten
  • Präferenz für Bahn und Schiffsfracht, wo möglich
  • Präferenz für Versand per Spedition, die gut ausgelastet ist
  • Kraftstoffsparende Fahrweise
  • Effiziente Fahrzeuge
  • Präferenz für kurze Transportstrecken
  • Optimierte Routen
  • Mindestbestellmenge, insb. Wenn Transport durch Weingut erfolgt
  • Folgen des Klimawandels
    für den Weinbau

    Der Klimawandel gilt als eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, die weltweit tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Umwälzungen hervorruft. Wein reagiert sehr sensibel auf den Klimawandel und wird durch diesen zunehmend beeinflusst. 

    Steigendes Wasserdefizit

    Das steigende Wasserdefizit in vielen deutschen Weinbauregionen ist auf höhere Temperaturen im Jahresmittel zurückzuführen.

    Sinkende Produktionskapazität

    Durch die Erderwärmung, nimmt die Produktionskapazität auf für den Ackerbau genutzten Flächen weltweit ab. Auch der Weinbau ist von diesem Trend stark betroffen.

    Wandel des Weinbaus

    Im deutschen Weinbau stehen tiefgreifende Veränderungen an. Das zeigt sich beispielsweise in der Veränderung der Typizitäten heimischer Rebsorten, in steigenden Alkoholgehalten oder in weiteren Generationen von Schädlingen.

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